Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Karlsruhe. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist eine Gruppe von sozialdemokratischen Betriebsrätinnen und Betriebsräten, Personalrätinnen und Personalräten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftlern und anderen, die sich innerhalb und außerhalb der SPD für die Interessen und Rechte von Arbeitnehmern einsetzen. Menschenwürdig leben und arbeiten, das ist unser Ziel. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns.

Für die AfA Karlsruhe

Regina Schmidt-Kühner, Peter Becker,

 

 

11.05.2016 in Bundespolitik von AfA Baden-Württemberg

Flexible Übergänge in Rente statt Rente mit 70

 

Zur aktuellen Rentendiskussion erklärte Katja Mast, Sprecherin für Arbeit & Soziales der SPD-Bundestagsfraktion:

 

„Flexible Übergänge in Rente sind eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Statt Rente mit 70, wie von der CDU gefordert, starten wir jetzt das Gesetzgebungsverfahren zu flexiblen Übergängen in Rente. Das ist ein Meilenstein, um vor und nach der Regelaltersgrenze flexible Übergänge altersgerechter zu machen. Dazu gehört, dass es deutlich einfacher werden wird, Zusatzbeiträge zum Ausgleich von Abschlägen zu leisten. Außerdem unterstützen wir Menschen dabei, länger gesund arbeiten zu können. Wir stärken die vorsorgende Sozialpolitik u.a. mit einem vorsorgenden Gesundheitscheck. Und: Teilrenten werden transparenter, flexibler und damit attraktiver.

 

Außerdem wird die Gerechtigkeitslücke bei der sogenannten Zwangsverrentung bei SGB II-Beziehern entschärft. Bei drohender Altersarmut aufgrund von Abschlägen werden diese künftig nicht mehr vorzeitig in Rente geschickt. Diese Punkte sind für die SPD zentral.“

 

11.05.2016 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

AfA begrüßt Fortschritte im Gesetzgebungsverfahren gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

 

„Endlich kommt Bewegung ins Gesetzgebungsverfahren gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen“, kommentiert der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz die am Dienstagabend im Kanzleramt erzielte Einigung in der Regierungskoalition. Monateland hatten die Unionsfraktionen die weitere Beratung des Gesetzentwurfs von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles blockiert.

„Der Weg ist nun frei für klare Regeln zum besseren Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und ein Verbot einer Dauerentleihung sind wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Lohndrückerei oder der Senkung sozialer Standards. Endlich erhalten Leiharbeiter verbriefte Rechte, die sie auch einklagen können“, so Udo Lutz weiter. Das betreffe hunderttausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Neben dem gesetzlichen Mindestlohn werde nun eine weitere zentrale SPD-Forderung in der Arbeitsmarktpolitik in dieser Legislaturperiode umgesetzt.

27.04.2016 in Aktuelles von AfA Baden-Württemberg

Aufruf der AfA zum 1. Mai 2016

 

ORDNUNG UND GERECHTIGKEIT AUF DEM ARBEITSMARKT


MISSBRAUCH VON LEIHARBEIT UND WERKVERTRÄGEN WIRKSAM BEKÄMPFEN!
Der missbräuchliche Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen gefährdet Normalarbeitsverhältnisse. Arbeitgeber dürfen sich dadurch nicht länger einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Stammarbeitsplätze und Tarifverträge müssen geschützt, prekäre Beschäftigung zurückgedrängt und Betriebsräte gestärkt werden. Die lange beschlossenen Forderungen müssen endlich mit Leben gefüllt werden. Der Gesetzentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium enthält Lösungsansätze. Aber die Unionsfraktionen blockieren seit Monaten das weitere parlamentarische Verfahren. Millionen Menschen bekommen dadurch weniger Geld für ihre Arbeit und haben weniger Rechte. Sachgrundlose Befristungen darf es nicht länger geben.

GEGEN DROHENDE ALTERSARMUT!
Der Mindestlohn wirkt! Allen Unkenrufen der Wirtschaft zum Trotz ist der Mindestlohn kein Jobkiller, sondern ein Motor für gerechtere Lohnentwicklung. Nun gilt es, die vor Krieg und Terror zu uns Geflüchteten in Arbeit und Gesellschaft zu integrieren. Sie dürfen nicht ausgegrenzt oder gegen Einheimische ausgespielt werden. Daher darf es keine Aufweichungen beim Mindestlohn geben, und auch die Kontrollen zu dessen Einhaltung dürfen nicht vernachlässigt werden. Der eingeführte gesetzliche Mindestlohn reicht bei weitem nicht aus, um auf eine existenzsichernde Alterssicherung zu kommen. Vielen Menschen droht Altersarmut, wenn jetzt nicht mit weiteren Maßnahmen gegengesteuert wird. Das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung muss dringend stabilisiert, eine solidarische Lebensleistungsrente eingeführt werden. Eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters lehnen wir strikt ab.

MEHR RECHTE FÜR FRAUEN AUF DEM ARBEITSMARKT!
Auch im 21. Jahrhundert ist die Arbeit von Frauen immer noch weniger wert. Die geschlechtsspezifische Lohnlücke ist seit Jahren nahezu unverändert hoch. Deutschland ist damit weiterhin unter den Schlusslichtern in Europa. Frauen sind überdurchschnittlich in Teilzeit und/oder im Niedriglohnsektor beschäftigt, sie sind seltener in Führungspositionen. Dazu übernehmen sie einen Großteil der Familienarbeit. Das wirkt sich auf ihre Aufstiegschancen und ihre Alterssicherung aus.

FÜR MEHR SOLIDARITÄT!
Wenn wir den Zusammenhalt unserer Gesellschaft nicht gefährden wollen, brauchen wir mehr Solidarität. Dafür treten wir ein: Für mehr Solidarität zwischen den arbeitenden Menschen, zwischen den Generationen, zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, zwischen Schwachen und Starken. Wir fordern die Rückkehr zu einer paritätischen Finanzierung der Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung.

27.04.2016 in Veranstaltungen von AfA Baden-Württemberg

AfA-Bundeskonferenz 2016

 

Die diesjährige AfA-Bundeskonferenz fand vom 22. bis 24. April 2016 in Duisburg statt und stand unter dem Motto "Mensch 4.0 - Gerechtigkeit und gute Arbeit". Die rund 200 Delegierten, davon 15 aus Baden-Württemberg, diskutierten zahlreiche Anträge zu verschiedenen Themen der Arbeitnehmerpolitik. Außerdem wurde der AfA-Bundesvorstand neu gewählt.

Klaus Barthel wurde als Bundesvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz aus Stuttgart wurde als stellv. Bundesvorsitzender wiedergewählt. Er erzielte das beste Stimmenergebnis bei den Stellvertreterwahlen. Weitere Stellvertreter/innen sind Anne Hansen (Berlin), Kornelia Keune (Sachsen-Anhalt) und Wolfgang Lorenz (NRW).

Gastredner waren unter anderem der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und die SPD-Generalsekretärin der Katarina Barley. Reiner Hoffmann betonte in seiner Rede, dass nur noch 60 Prozent der Beschäftigten  in einem tarifgebundenen Betrieb arbeiteten. Deshalb sei es dringend notwendig, die Tarifbindung wieder zu stärken. Insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt forderte Reiner Hoffmann einen Ausbau der Mitbestimmung. Katarina Barley hob die Erfolge der bisherigen Regierungsarbeit der SPD hervor, insbesondere den gesetzlichen Mindestlohn. Nun müsse bald das Gesetz für Lohngerechtigkeit kommen, damit die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern endlich beseitigt werde. Angesichts der aktuellen Rentendebatte stellte Katarina Barley klar, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach jahrzehntelanger Beitragszahlung im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen sein dürften.

Termine

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30.05.2016, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr "Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt - der deutsche Sonderweg"
Rotes Haus (Seckenheimer Str. 72, 68165 Mannheim) Veranstaltung des AfA-Kreisverbands Mannheim mit Dr. A …

06.06.2016, 20:30 Uhr - 06.06.2016 AfA-Landesvorstand

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Landtagswahl 2016

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DGB zu Mindestlohn