17.12.2021 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe

Im Bundestag: Marvi für Finanzen und Digitalisierung zuständig

 

Der neu gewählte Karlsruher Bundestagsabgeordnete, Parsa Marvi, wird die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag in den Ausschüssen für Finanzen und Digitalisierung vertreten. Daneben ist er auch stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft.


 

26.11.2021 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe

SPD Karlsruhe bittet Stadtverwaltung um Ausbau mobiler Impfangebote für Stadtteile

 

Angesichts der bedrohlichen Corona-Situation plädiert die SPD Kreisdelegiertenkonferenz in einem  gestern Abend gefassten Beschluss dafür, niedrigschwellige und mobile Impfangebote in den Karlsruher Stadtteilen, insbesondere in solchen mir niedrigen Impfquoten, deutlich auszubauen. Eine solche Maßnahme kann dabei helfen, die Impfquote anzuheben, wie das Beispiel Bremen zeigt. Dort ist auch die Corona Inzidenz deutlich niedriger. Die SPD bittet die Stadtverwaltung Karlsruhe darum, sich für einen entsprechenden Ausbau einer dezentralen, niedrigschwelligen Impfinfrastruktur einzusetzen.

26.11.2021

06.11.2021 in Kreisverband von SPD Karlsruhe

Ludwig-Marum-Preis 2021 für Gerlinde Hämmerle

 
(c) Daniel Cornicius

Am 5.Nov. 2021 wurde in der Karlsburg Durlach der Ludwig Marum Preis 2021 der SPD Karlsruhe an die ehemalige Bundestagsabgeordnete, Regierungspräsidentin und Ehrenbürgerin der Stadt Karlsruhe Gerlinde Hämmerle verliehen.Sie hat sich über viele Jahrzehnte in vorbildlicher Weise für die Demokratie und die demokratische Kultur eingesetzt. Wir haben inspirierende und bewegende Worte gehört von unserem Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, von der Laudatorin Dr. Monika Pohl, von Andreé Fischer-Marum und von der Preisträgerin selbst. Das Violinduo Arcata untermalte die Veranstaltung ganz wunderbar musikalisch.

15.09.2021 in Wahlen von AfA Baden-Württemberg

Aufruf zur Bundestagswahl am 26. September 2021

 

SOZIALEN UND ÖKOLOGISCHEN WANDEL GIBT ES NUR MIT EINER STARKEN SPD!

Ohne Arbeit geht es nicht. Das hat auch die Pandemie wieder gezeigt - egal ob in der Produktion, beim Transport, im Handel, in der Pflege und in der Verwaltung; egal ob digital oder analog mit Kopf, Hand und Fuß, ob im Home-Office oder an der Arbeitsstätte. Arbeit verbindet die Menschen. Deshalb gehört gute Arbeit ins Zentrum der politischen Auseinandersetzung.

Einmal mehr stehen die Arbeits- und Lebensbedingungen unter Druck: finanzmarktgetriebene Globalisierung, Digitalisierung, Folgen der Pandemie, Umbau der gesamten Wirtschaft zugunsten der Klimaziele - all das braucht solidarisches Handeln und starke politische Gestaltung. Wenn die Gesellschaft weiter zersplittert und entsolidarisiert wird, kommen die Interessen der arbeitenden Menschen unter die Räder. Wahlenthaltung und Stimmen für Hetzer und Spalter können sich die arbeitenden Menschen nicht leisten.

Die SPD bietet mit ihrem Zukunftsprogramm klare Perspektiven für die soziale und wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und Europas. Unsere Partei hat aus vergangenen Fehlern gelernt. Leitgedanken sind öffentliche Investitionen und Dienstleistungen sowie ein handlungsfähiger Staat, nicht Steuergeschenke an Konzerne und Milliardäre. Die Menschen sollen Arbeit und Wirtschaft solidarisch selbst gestalten. Wirksame Regeln müssen gute Arbeitsbedingungen sichern und weiter ausbauen, Gewerkschaften und Mitbestimmung stärken. Unsere Zukunft können wir nur mit einem Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit meistern. Wir werden nicht hinnehmen, dass gerade in Zeiten der Pandemie Millionen Arbeitende um ihre Zukunft bangen und sich gleichzeitig leistungsloses Vermögen in den Händen einiger Weniger explosionsartig vermehrt. Wir sorgen für mehr Steuergerechtigkeit, die schnelle Anhebung des Mindestlohns auf mindestens 12 €, mehr Tarifbindung und Stärkung für Arbeitnehmer:innenvertretungen in den Betriebs-, Personal- und Aufsichtsräten. Sachgrundlose Befristungen und andere prekäre Arbeitsverhältnisse sind abzuschaffen. Altersvorsorge, Gesundheit und Pflege dürfen nicht weiter der Profitmaximierung und den Finanzmärkten ausgeliefert werden. Sie sind Aufgabe des Sozialstaates in Form der Erwerbstätigen- und Bürgerversicherung. Alle werden abgesichert und alle müssen ihrem Einkommen entsprechend Beiträge leisten. Wir brauchen eine Pflegevollversicherung und ein gesetzliches Rentenniveau oberhalb von 48%. Eine weitere Anhebung des Rentenzugangsalters kommt für uns nicht in Frage.

Die SPD hat in der Regierung die Krise gemeistert und für die Arbeitnehmer:innen wichtige Erfolge erzielt. Gleichzeitig haben die Unionsparteien und ihre Minister:innen nichts unversucht gelassen, weitere soziale und ökologische Reformen zu blockieren oder zu verwässern. Wir müssen bei der Bundestagswahl am 26. September 2021verhindern, dass die Unionsparteien weiterhin den Fortschritt in Deutschland lähmen können. Wer soziale Gerechtigkeit und ökologische Reformen und den Arbeitnehmer:innen eine verlässliche und gestaltende Stimme geben will, braucht eine starke SPD an der Regierung - mit Olaf Scholz als Bundeskanzler.

Deswegen BEIDE Stimmen bei der Bundestagswahl für die SPD.

09.09.2021 in Kreisverband von SPD Karlsruhe

Zum Gedenken an Adam Remmele

 

Zu Ehren von Adam Remmele legt die SPD Karlsruhe alljährlich am Todestag einen Kranz am Grab dieses großen Sozialdemokraten nieder. So auch 2021 anläßlich des 70sten Todestages. Adam Remmele starb am 9. September 1951.

Er war Mitglied des Landtags von Baden und  ab 1928 des Reichstags, Minister und Staatspräsident in Baden. Als entschiedener Gegner der Nationalsozialisten wurde er 1933 verhaftet und zusammen mit Ludwig Marum und anderen in einem offenen Polizeiwagen durch die Karlsruher Innenstadt gefahren und dem Spott der Nazi-Anhänger ausgesetzt  --  eine schwarze Stunde in der Karlsruher Geschichte. Er blieb bis 1934 im KZ-Kislau, in dem Ludwig Marum ermordet wurde. 1948 wurde Adam Remmele zum Ehrenbürger von Karlsruhe ernannt.

In seiner Ansprache zeichnete Parsa Marvi, Kreisvorsitzender der SPD Karlsruhe, den Lebensweg von Adam Remmele nach. Sein Name ist sehr eng  mit den Konsumvereinen und ihrem Zentralverband verbunden. Bereits in der Weimarer Republik war er Mitglied im Ausschuss des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine, ab 1932 Mitglied im geschäftsfürhrenden Vorstand. Nach der Befreiung 1945 engagierte er sich für den Wiederaufbau der Konsumgenossenschaften.

Termine

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24.01.2022, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr AfA-Landesvorstand

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Bundestagswahl am 26.Sept.2021