SPD-Organisation gegen Verkaufsöffnung

Veröffentlicht am 08.11.2017 in Pressemitteilungen

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) hofft weiterhin darauf, dass möglichst viele Einzelhandelsgeschäfte ihren Beschäftigten einen erholsamen Heiligabend ermöglichen. Obwohl dieser 2017 auf einen Sonntag fällt, können bestimmte Läden ihre Türen für ein paar Stunden öffnen.

Die Weihnachtszeit ist für den Einzelhandel extrem wichtig und macht klärt die Überlebensfrage von vielen lokalen Geschäften, die mit der Konkurrenz um Amazon, eBay und Co. hart zu kämpfen haben. „Für uns Kunden bestehen viele Möglichkeiten, die Weihnachtseinkäufe für unsere Lieben pünktlich zu meistern. Auch ein Lebensmittelvorrat ließe sich unbedenklich am 23.12. anlegen. Die Diskussion, warum jetzt gerade an einem Sonntag, geöffnet werden soll, erschließt sich uns nicht. Beim Ostersonntag käme auch niemand auf die Idee einen offenen Einkauf zu fordern. Wir sehen durch immer mehr Öffnung, die Gefahr einer dauerhaften Ausweitung von Geschäftszeiten und schlussendlich auch der 40 Stundenwoche. Für uns ist klar, Sonntag ist Familienzeit! Viel zu viele müssen an diesem Tag schon arbeiten, da darf die Ausnahme nicht zur Regel werden“, stellt AfA-Landesvorsitzender Udo Lutz klar.

Ketten wie Aldi, Lidl, Kaufland und Penny haben bereits angekündigt am Heiligabend nicht zu öffnen. Edeka und Rewe werden die Entscheidung den Fillialeninhabern überlassen. Am Ende liegt es aber vor allem an den Kunden ein deutliches Zeichen zu setzen.

 

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