AfA fordert Ausbildungsgarantie

Veröffentlicht am 15.07.2022 in Pressemitteilungen

„Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Baden-Württemberg verschlechtert sich zunehmend. 2021 wurden deutlich weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen, mehr als 25.000 junge Menschen konnten keinen Ausbildungsplatz finden“, betont Udo Lutz, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der SPD Baden-Württemberg. Grund dafür sei vor allem die Corona-Pandemie, die passende Ausbildungsangebote und Qualifizierung erschwert hat. Hinzu komme, dass tarifgebundene Ausbildungsplätze weniger werden, da immer mehr Unternehmen Gefallen an ungelernten Arbeitskräften finden. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sei dies ein völlig falsches Signal, so die Meinung der AfA.

„Junge Menschen haben es immer schwerer, ihr in der Verfassung garantiertes Recht auf freie Berufswahl in Anspruch zu nehmen; es fehlen Ausbildungsplatzangebote, die ihren Interessen entsprechen“, so Udo Lutz weiter. Um eine bessere und flächendeckendere Ausbildung zu gewährleisten, müssten sich mehr Betriebe an der Ausbildung beteiligen. Kleine und mittlere Betriebe sollten unterstützt werden, wenn sie ausbilden. Denn die Jugendlichen bräuchten echte Perspektiven und die Möglichkeit, ihre berufliche Laufbahn selbstbestimmt zu gestalten. Weiter fordert die AfA eine Ausbildungsgarantie. „Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die bereits an einer rechtlich verbindlichen Ausbildungsgarantie arbeiten, ist die Landesregierung bislang untätig geblieben.“, kritisiert Udo Lutz. 

 

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