15.03.2019 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

Wertsache Arbeit!

 

Anlässlich des Equal Pay Day am 18. März erklären die ASF-Landesvorsitzende Andrea Schiele und der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz:

„Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn wie Männer erhalten. Ist es aber nicht. Deshalb machen wir Jahr für Jahr auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam, die seit Jahren konstant 21 Prozent beträgt.

Typische „Frauenberufe“ erzielen geringere Verdienste als „Männerberufe“ – obwohl sie in ihren Anforderungen und Belastungen vergleichbar sind. Besonders die Sozialen Berufe sind Zukunftsberufe. Sie sind wichtig für ältere Menschen, für Kranke, für Kinder und Jugendliche und für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Hier beweisen Frauen jeden Tag, dass ihre Arbeit den gleichen Wert hat wie die Arbeit von Männern. Dennoch wird ihre Arbeit noch nicht ausreichend wertgeschätzt. Frauen in allen Berufen haben ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen, gute Bezahlung und Karrieremöglichkeiten. Männer haben ein Recht auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Vor allem im Alter wirkt sich die Lohnlücke später ein zweites Mal negativ aus und lässt Frauen am Ende ihres Erwerbslebens häufig mit Renten dastehen, die das Überleben kaum sichern können. 

Der „Tag für gleiche Bezahlung“ am 18. März macht symbolisch auf den Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern aufmerksam, der in Deutschland aktuell noch immer 21% beträgt. Daraus ergeben sich 77 Tage, in denen Frauen für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit umsonst arbeiten.

09.03.2019 in Kommunalpolitik

Verzicht auf Leiharbeit bei der Stadt und den städtischen Gesellschaften

 

Auf Antrag der SPD-Fraktion befasste sich der Gemeinderat bei seiner Sitzung am 26.2.2019 erneut mit dem Thema Leiharbeit bei der Stadt und den städtischen Tochtergesellschaften. Ziel der SPD ist, dass die Stadt und ihre Tochtergesellschaften mittelfristig auf Leiharbeit verzichten.

Die AfA Karlsruhe begrüßt die Initiative der Fraktion und freut sich über die Entscheidung des Gemeinderats.

15.02.2019 in Bundespolitik von AfA Baden-Württemberg

Für eine Grundrente - aus Respekt vor Lebensleistung

 

Die SPD setzt sich für eine gerechte Grundrente ein. Damit würdigen wir die Lebensleistung von Menschen respektvoll und wirken gegen Altersarmut. Wir erneuern damit ein Kernversprechen unseres Sozialstaates. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss eine Rente spürbar über der Grundsicherung bekommen.

Dazu hat der Parteivorstand bei seiner Klausur am 10./11. Februar einen Beschluss gefasst.

15.02.2019 in Bundespolitik von AfA Baden-Württemberg

Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit

 

Der SPD-Parteivorstand hat sich bei seiner Klausur am 10./11. Februar damit beschäftigt, wie der Sozialstaat zukunftssicher gestaltet werden kann.

Beginnend mit Chancen und Schutz in der neuen Arbeitswelt, sollen Antworten für die Alterssicherung, Gesundheit sowie Pflege und Wohngeld  folgen.

Die Arbeitswelt verändert sich in hohem Tempo. Die Digitalisierung ist aus keinem Lebensbereich mehr wegzudenken und verändert die Welt, in der wir leben, in einem dramatischen Tempo. Arbeit verändert sich mit neuen Berufsbildern, Arbeitszeitmodellen und Qualifikationsanforderungen. Das eröffnet für Viele große Chancen und auch neue Arbeit. Es führt aber auch dazu, dass Menschen Sorge haben, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder nur noch schlecht bezahlte und unsichere Arbeit zu finden. Gleichzeitig erleben wir einen gesellschaftlichen Wertewandel. Die Erwartung  an  Arbeit, Arbeitszeiten und Weiterbildungsphasen und ihre Vereinbarkeit mit den jeweiligen Lebensentwürfen und aktuellen Lebenslagen verändern sich. Es ist Zeit für eine grundlegende Erneuerung der Absicherung von Arbeit.

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09.01.2019 in Allgemein von AfA Baden-Württemberg

AfA unterstützt Volksbegehren "Gebührenfreie Kitas"

 

Der AfA-Landesvorstand unterstützt das Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg.

Dazu erklärt AfA-Landesvorsitzender Udo Lutz: 
"Familien müssen finanziell entlasten werden. Einkommensschwache Familien sind trotz sozialer Staffelung von Kita-Gebühren überdurchschnittlich hoch belastet. Eltern sollen nicht arbeiten müssen, um die Betreuungskosten für ihre Kinder bezahlen zu können. Dadurch schaffen wir mehr Bildungsgerechtigkeit. Wir wollen bestmögliche Förderung von Beginn an für jedes Kind, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Wir wollen gleichwertige Lebensverhältnisse. Es darf nicht vom Wohnort abhängen, ob der Kita-Besuch mehrere hundert Euro kostet oder nicht. Durch die Unterstützung des Landes wird es auch kleineren und finanzschwachen Kommunen möglich, beitragsfreie Kinderbetreuung zu gewähren."

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