Solidarisierung mit den Tarifbeschäftigten des Speditions- und Logistikbranche

Veröffentlicht am 21.03.2024 in Aktuelles

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der SPD Baden-Württemberg unterstützt die Forderung der Tarifbeschäftigten der Speditions-und Logistikbranche von 13 Prozent mehr Lohn und 200 Euro pro Monat für die Ausbildungsvergütungen. Auch die Einführung einer weiteren Stufe bei der Betriebszugehörigkeitszulage ist sinnvoll und wichtig.

Das Angebot der Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde von nur 3 Prozent zum 01.04.2024 und eine weitere Erhöhung von nur 2,3 Prozent zum 01.04.2025 ist, wenn man die letzten Inflationsraten betrachtet, wohl nicht ernst zu nehmen. Noch immer ist die Inflation bei 2,5 Prozent. Eine solche Erhöhung würde nur eins bedeuten: hohe Reallohnverluste.

Die rund 50.000 Kolleg:innen in der Logistik- und Speditionsbranche leisten bei einer stetig fortschreitenden Globalisierung gute Arbeit. Ohne die Kolleg:innen, die als „Architekten des Transports“ gelten, würden die Regale beim täglichen Einkauf leer bleiben.

Ohne die Kolleg:innen, die allzu oft Tag und Nacht auf den Straßen verbringen, würden Unternehmen keine Produkte produzieren. Wer würde die erforderlichen Rohstoffe zu den Fabriken fahren, egal ob zu den Fabriken der chemischen Industrie oder der Automobilindustrie? Auch die anderen Kolleg:innen, wie die kaufmännischen Mitarbeiter und Fachkräfte für Lagerlogistik, dürfen nicht unerwähnt bleiben. Sie leisten ebenfalls hervorragend Arbeit mit viel Ablaufplanung und Organisation.

Die Kolleg:innen in der Speditions- und Logistikbranche leisten für unseren Wohlstand und Wirtschaftswachstum einen wichtigen Beitrag.

Eure Forderung von 13 Prozent mehr Lohn ist absolut nachvollziehbar. Wir solidarisieren uns mit euch im Arbeitskampf und wünsche euch viel Erfolg.

 

Homepage AfA Baden-Württemberg