Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Karlsruhe. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist eine Gruppe von sozialdemokratischen Betriebsrätinnen und Betriebsräten, Personalrätinnen und Personalräten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftlern und anderen, die sich innerhalb und außerhalb der SPD für die Interessen und Rechte von Arbeitnehmern einsetzen. Menschenwürdig leben und arbeiten, das ist unser Ziel. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns.

Für die AfA Karlsruhe

Regina Schmidt-Kühner, Peter Becker,

 

 

11.09.2026 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

Soli-Schreiben an die Kolleg:innen bei AUDI Neckarsulm

 

 

Solidarisierung mit den Kolleg*innen bei AUDI Neckarsulm

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Audi Neckarsulm,

in einer Zeit der Umbrüche, der internationalen Krisen und der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation ist die Unsicherheit groß, ob der eigene Job noch sicher ist. Die Auto- und Zulieferbranche steckt schon seit vielen Jahren in der Krise, das ist jedem bewusst. Dass nun sogar das Management des VW-Konzerns mit Werksschließungen in Deutschland und für das traditionsreiche NSU/Audi-Stammwerk Neckarsulm droht, empört uns.

Diese Vorschläge sollen euch und eure Kolleg*innen verunsichern und sind ein Bruch mit der lange üblichen und sehr erfolgreichen Sozialpartnerschaft im VW-Konzern. Deshalb sagen wir: Wir stehen an eurer Seite! Wir unterstützen euren Kampf für eure Arbeitsplätze, für eine Zukunft für eure Familien, für die gesamte Zulieferbranche in der Region und für die Zukunft der Region Heilbronn-Franken.

Wir sind dankbar und erleichtert, dass für den Moment kein Werk der VW Group aufgegeben wird und es somit zu keinen Werkschließungen kommt.

Die VW Group ist jetzt am Zug und muss kräftig die Werke und das Audi Werk in Neckarsulm investieren. Mit Personalabbau allein schafft man keine Wettbewerbsfähigkeit, sondern mit klugen Konzepten für moderne Produktion, tollen Produkten und vor allem mit euch, mit einsatzbereiten Kolleg*innen, die ihre Arbeit gut machen.

Wir glauben an das Audi Werk in Neckarsulm und setzen uns mit euch dafür ein, dass ihr ein verlässliches Zukunftskonzept für die Zeit nach 2034 bekommt. Das Audi Werk in Neckarsulm kann wieder erfolgreich werden, wenn nun alle zusammenarbeiten. Zurecht ist es nun die Aufgabe des Vorstandes, Innovationen voranzutreiben, Investitionen zu tätigen und endlich wieder die Mitbestimmung und Beteiligung der Beschäftigten als einen Gewinn für eine erfolgreiche wettbewerbsfähige Zukunft zu sehen.

Wir als Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD wissen aber auch, dass die Politik ihre Hausaufgaben zu erledigen hat. Das gilt für die Bundesregierung für Investitionen und Verbesserung der Mitbestimmung, die Europäische Union im Bezug auf fairen Wettbewerb und Welthandel und auch unsere Landesregierung. Die Landesregierung von Baden-Württemberg muss endlich eine aktive Industriepolitik verfolgen und sich zum Schutze europäischer Wertschöpfung und baden-württembergischer Beschäftigung einsetzen. Local-Content-Regelungen für Europa sind die Antwort auf unfairen Wettbewerb, der von geopolitischem Interesse getrieben wird.

Wir fordern eine industriepolitische Strategie, die einen industriepolitischen Kompass besitzt, eine verbindliche Allianz für Transformation schmiedet und Klarheit über Rahmenbedingungen technologischer Veränderungen setzt. Ebenso brauchen wir öffentliche und private Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur und Bildung, probate Investitionen in Produktion, Produktivität und Zukunftsmärkte.

Liebe Kolleg*innen, wir möchten uns mit euch solidarisieren und kämpfen an eurer Seite für ein wettbewerbsfähiges und erfolgreiches Werk der Audi in Neckarsulm. Wir stehen an eurer Seite, heute, morgen, nach 2034 und darüber hinaus.

Mit solidarischen Grüßen im Namen des AfA-Landesvorstands

Daniel Sauerbeck, AfA-Landesvorsitzender

 

 

01.08.2026 in Nachruf von SPD Karlsruhe

SPD Karlsruhe trauert um Doris Baitinger

 

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Doris Baitinger, die am 24.Juli 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.
Mit Doris Baitinger verlieren wir eine große Sozialdemokratin, eine überragende Kommunalpolitikerin und eine Persönlichkeit, die ihr Leben in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hat. Schon währen ihres Lehramtsstudiums engagierte sie sich mit großer Leidenschaft politisch und trug als Sozialreferentin der Studierendenvertretung zum Aufbau der unabhängigen Studierendenschaft(UStA) bei.
Vom 1989 bis 1999 sowie erneut von 2004 bis 2014 gehörte sie dem Karlsruher Gemeinderat an. Als Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion von 2004 bis 2014 gestaltete sie die Kommunalpolitik unserer Stadt mit Weitsicht, Klarheit und großem Verantwortungsbewusstsein mit. Bekannt war sie auch für ihre brillanten Reden und Begabung zur schnellen Analyse komplexer Sachverhalte.
Chancengleichheit, Bildung und das Wohl von Kindern waren ihr Herzensanliegen. Als Lehrerin für Mathematik, Physik und Chemie wie auch als Kommunalpolitikerin setzte sie sich unermüdlich dafür ein, dass die Herkunft nicht über die Zukunft entscheidet.
Sie war klar in ihren Überzeugungen, verlässlich im Miteinander und jederzeit bereit Verantwortung zu übernehmen. Ihr Wirken wird weit über ihre aktive politische Zeit hinaus nachhallen. 
Wir danken Doris Baitinger von Herzen für ihren langjährigen Einsatz für unsere Stadt und unsere Partei. Ihre klugen Analysen und ihre Tatkraft werden uns fehlen.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Angehörigen und allen, die ihr nahestanden.

 

31.07.2026 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe

Zukunft der Schiene gestalten – Menschen schützen

 

SPD Karlsruhe beschließt Positionspapier zur Bahntrasse Mannheim-Karlsruhe

Die SPD Karlsruhe hat ein umfassendes Positionspapier zur geplanten Neu- und Ausbaustrecke der Bahn zwischen Mannheim und Karlsruhe beschlossen. Die Kernbotschaft dabei ist eindeutig: Die dringend benötigte Verkehrswende darf nicht auf dem Rücken der Anwohner:innen ausgetragen werden.

Besondere Dringlichkeit sieht die Karlsruher SPD bei der Ausgestaltung des Lärm- und Gesundheitsschutzes sowie bei der Anbindung der südlichen Stadtteile. Zwar nimmt die SPD Karlsruhe die von der Deutschen Bahn vorgestellte Vorzugsvariante R4 entlang bestehender Infrastrukturachsen zur Kenntnis, macht jedoch klar, dass damit noch längst nicht alle Fragen beantwortet sind. Insbesondere reine Oberflächenlösungen dürften im Karlsruher Stadtgebiet nicht ungeprüft als gesetzt gelten. Stattdessen verlangt der Kreisverband die ernsthafte, transparente und ergebnisoffene Prüfung von Tunnel- und Tieferlegungsvarianten.

 

18.07.2026 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe

Karlsruher SPD wählt neues Führungsteam

 

Insgesamt 15 Frauen und Männer haben die Karlsruher Sozialdemokrat:innen in den Vorstand des SPD-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt gewählt. Dabei setzt die Partei auf eine Mischung aus Konstanz und Erneuerung. Mit 86 Prozent der Stimmen wurde der bisherige Kreisvorsitzende Parsa Marvi in seinem Amt bestätigt. Ebenso bleiben die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Regina Schmidt-Kühner und Anton Huber mit jeweils 88 Prozent Zustimmung in ihrem Amt. 

 

Zuvor warf Marvi mit einem Rechenschaftsbericht einen Blick auf das zurückliegende Jahr, das durch zentrale Debatten zur Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie den vergangenen Landtagswahlkampf geprägt war. Mit einem Arbeitsprogramm 2026–2028 will der neue Vorstand die Partei in den kommenden zwei Jahren durch innovative Beteiligungsformate, eine stärkere digitale Präsenz und eine engere Vernetzung mit den Ortsvereinen sichtbarer und wirksamer machen.

Termine

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18.09.2026, 19:00 Uhr Festakt "150 Jahre SPD Karlsruhe"
Im Jahr 2026 blickt die SPD Karlsruhe auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück: Seit 150 Jahren engagieren s …

26.09.2026, 14:00 Uhr Filmvorführung "UNTEN - Im Ortsverein"
Wir möchten euch ganz herzlich zu einer Filmvorführung der besonderen Art einladen: In "UNTEN - Im Ortsverein" b …

28.09.2026 AfA-Landesvorstandssitzung

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