Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Karlsruhe. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist eine Gruppe von sozialdemokratischen Betriebsrätinnen und Betriebsräten, Personalrätinnen und Personalräten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftlern und anderen, die sich innerhalb und außerhalb der SPD für die Interessen und Rechte von Arbeitnehmern einsetzen. Menschenwürdig leben und arbeiten, das ist unser Ziel. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns.

Für die AfA Karlsruhe

Regina Schmidt-Kühner, Peter Becker,

 

 

31.07.2026 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe

Zukunft der Schiene gestalten – Menschen schützen

 

SPD Karlsruhe beschließt Positionspapier zur Bahntrasse Mannheim-Karlsruhe

Die SPD Karlsruhe hat ein umfassendes Positionspapier zur geplanten Neu- und Ausbaustrecke der Bahn zwischen Mannheim und Karlsruhe beschlossen. Die Kernbotschaft dabei ist eindeutig: Die dringend benötigte Verkehrswende darf nicht auf dem Rücken der Anwohner:innen ausgetragen werden.

Besondere Dringlichkeit sieht die Karlsruher SPD bei der Ausgestaltung des Lärm- und Gesundheitsschutzes sowie bei der Anbindung der südlichen Stadtteile. Zwar nimmt die SPD Karlsruhe die von der Deutschen Bahn vorgestellte Vorzugsvariante R4 entlang bestehender Infrastrukturachsen zur Kenntnis, macht jedoch klar, dass damit noch längst nicht alle Fragen beantwortet sind. Insbesondere reine Oberflächenlösungen dürften im Karlsruher Stadtgebiet nicht ungeprüft als gesetzt gelten. Stattdessen verlangt der Kreisverband die ernsthafte, transparente und ergebnisoffene Prüfung von Tunnel- und Tieferlegungsvarianten.

 

18.07.2026 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe

Karlsruher SPD wählt neues Führungsteam

 

Insgesamt 15 Frauen und Männer haben die Karlsruher Sozialdemokrat:innen in den Vorstand des SPD-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt gewählt. Dabei setzt die Partei auf eine Mischung aus Konstanz und Erneuerung. Mit 86 Prozent der Stimmen wurde der bisherige Kreisvorsitzende Parsa Marvi in seinem Amt bestätigt. Ebenso bleiben die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Regina Schmidt-Kühner und Anton Huber mit jeweils 88 Prozent Zustimmung in ihrem Amt. 

 

Zuvor warf Marvi mit einem Rechenschaftsbericht einen Blick auf das zurückliegende Jahr, das durch zentrale Debatten zur Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie den vergangenen Landtagswahlkampf geprägt war. Mit einem Arbeitsprogramm 2026–2028 will der neue Vorstand die Partei in den kommenden zwei Jahren durch innovative Beteiligungsformate, eine stärkere digitale Präsenz und eine engere Vernetzung mit den Ortsvereinen sichtbarer und wirksamer machen.

08.06.2026 in Aktuelles von AfA Baden-Württemberg

Unsere Kandidierenden für den Landesvorstand

 

Zwei starke Stimmen für unsere Partei und für Gute Arbeit:
Daniel Sauerbeck & Tamara Hübner

Mit klarer Haltung, gewerkschaftlicher Erfahrung und dem Anspruch, unsere SPD nah bei den Menschen zu halten – in den Betrieben und vor Ort.

Für Mitbestimmung, soziale Sicherheit und eine starke Zukunft der Arbeit.
#GemeinsamStark #AfA #SPD

28.05.2026 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

AfA Baden-Württemberg läuft Sturm gegen Renten-Pläne

 

„Rente mit 70 und Rentenkürzungen sind ein sozialpolitischer Offenbarungseid!“

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Baden-Württemberg kritisiert die Vorschläge eines Expertengremiums zur gesetzlichen Rentenversicherung scharf. Wie vorab bekannt wurde sehen die Pläne offenbar eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre ab den 2060er Jahren sowie eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent vor. Für die AfA ist damit eine rote Linie überschritten.

Lebensrealität statt Rechenmodell

Die AfA weist darauf hin, dass eine pauschale Erhöhung des Rentenalters an der Realität vieler Beschäftigter vorbeigeht. Noch immer gibt es zahlreiche körperlich und psychisch belastende Berufe, in denen auch technologische Entwicklungen keine grundlegende Entlastung erwarten lassen.

Der baden-württembergische AfA-Landesvorsitzende Daniel Sauerbeck erklärt: „Wir müssen uns doch nur einmal in den Betrieben unserer Region umschauen. Wie soll eine Kollegin oder ein Kollege in der Schichtarbeit mit 69 Jahren noch am Band stehen und oder schwere körperliche Arbeit leisten? Wie soll eine Pflegekraft im Klinikum nach Jahrzehnten im Drei-Schicht-System Betten schieben und Patientinnen und Patienten pflegen, wenn sie selbst auf die 70 zugeht?“

 

Auch Dachdecker, Handwerker oder Erzieherinnen erreichen schon heute oft nicht gesund das bestehende Renteneintrittsalter.

Die AfA betont zugleich: Ziel müsse sein, dass Beschäftigte länger gesund bleiben und tatsächlich bis zum heutigen Renteneintrittsalter arbeiten können. Statt pauschal das gesetzliche Renteneintrittsalter weiter anzuheben, brauche es bessere Arbeitsbedingungen, Gesundheitsprävention, Rehabilitation und altersgerechte Arbeitsplätze.

Länger arbeiten – und am Ende weniger Rente

Besonders kritisch sieht die AfA die Kombination aus höherem Renteneintrittsalter und sinkendem Rentenniveau. „Eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent bedeutet für viele Beschäftigte die direkte Rutschbahn in die Altersarmut“, warnt Sauerbeck. „Wer im Niedriglohnsektor arbeitet oder wegen Erziehungszeiten Lücken im Lebenslauf hat, wird trotz jahrzehntelanger Arbeit im Alter auf Grundsicherung angewiesen sein. Betroffene sind zum Beispiel oftmals Verkäuferinnen im Einzelhandel oder gelernte Landwirte.“

Solidarische Finanzierung statt Rentenkürzungen

Statt einer Kürzungsdebatte fordert die AfA zur Sicherung des Rentensystems eine solidarische Erwerbspersonenversicherung, in die alle einzahlen – auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. So müsse die Finanzierung der Rente breiter aufgestellt werden und versicherungsfremde Leistungen, für die keine Beiträge eingezahlt werden, konsequent aus Steuermittel statt aus Beiträgen finanziert werden.

„Die Lebensleistung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdient Respekt, keine Demütigung durch immer neue Sonderopfer“, so Sauerbeck. „Wer über das Renteneintrittsalter spricht, muss zuerst darüber sprechen, wie Beschäftigte gesund bis zum Renteneintritt arbeiten können, statt die Verantwortung einseitig auf die Beschäftigten abzuwälzen.“

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28.09.2026 AfA-Landesvorstandssitzung

20.10.2026 AfA-Landesvorstandssitzung

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