Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Karlsruhe. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist eine Gruppe von sozialdemokratischen Betriebsrätinnen und Betriebsräten, Personalrätinnen und Personalräten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftlern und anderen, die sich innerhalb und außerhalb der SPD für die Interessen und Rechte von Arbeitnehmern einsetzen. Menschenwürdig leben und arbeiten, das ist unser Ziel. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns.

Für die AfA Karlsruhe

Regina Schmidt-Kühner, Peter Becker,

 

 

01.04.2026 in Aktuelles von AfA Baden-Württemberg

PM des AfA-Bundesvorstands: Keine Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten – AfA zieht klare Linien

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) in der SPD warnt eindringlich vor Reformansätzen, die zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen. Anlässlich der von Lars Klingbeil vorgestellten wirtschafts- und sozialpolitischen Agenda macht die AfA deutlich: Modernisierung und Wachstum dürfen nicht mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten, längeren Arbeitszeiten oder einer Aushöhlung des Sozialstaats erkauft werden.

„Deutschland braucht Investitionen, industrielle Stärke und Entlastung für die arbeitende Mitte – darin sind wir uns einig. Aber wer glaubt, Wachstum durch mehr Druck auf Beschäftigte zu erzeugen, verkennt die Realität in den Betrieben“, erklärt Cansel Kiziltepe, Bundesvorsitzende der AfA. „Nicht die Beschäftigten haben dieses Land in die Krise geführt. Sie halten es Tag für Tag am Laufen.“

Die AfA kritisiert insbesondere Vorschläge zur Ausweitung befristeter Beschäftigung, zur Verlängerung der Arbeitszeit sowie rentenpolitische Modelle, die faktisch auf Kürzungen hinauslaufen. Diese Ansätze widersprechen nicht nur der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, sondern auch zentralen sozialdemokratischen Grundsätzen. „Arbeitszeit ist Lebenszeit. Mehrarbeit darf niemals die Antwort auf politische Versäumnisse sein“, so Cansel Kiziltepe.

Klar positioniert sich die AfA gegen jede Form der Prekarisierung: Kündigungsschutz, Tarifbindung und der Anspruch auf sichere Beschäftigung sind für die Sozialdemokratie nicht verhandelbar. Öffentliche Aufträge dürfen nach Auffassung der AfA nur an Unternehmen vergeben werden, die tarifgebunden sind und Standortgarantien abgeben.

Zugleich unterstützt die AfA ausdrücklich das Ziel, 95 Prozent der Beschäftigten steuerlich zu entlasten. „Diese Entlastung muss jedoch gerecht finanziert werden – durch hohe Einkommen, große Vermögen und Übergewinne, nicht durch Kürzungen bei Sozialleistungen oder der öffentlichen Daseinsvorsorge“, betont Cansel Kiziltepe.

Eine Reform des Sozialstaats könne nur solidarisch gelingen. Rentenkommissionen ohne Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen seien nicht akzeptabel. „Die AfA steht fest an der Seite der DGB-Gewerkschaften. Reformen müssen gemeinsam mit denen entwickelt werden, die die Interessen der Beschäftigten vertreten“, so die AfA-Vorsitzende.

Abschließend macht die AfA deutlich: „Die SPD darf ihre sozialdemokratische Seele nicht dem Primat wirtschaftlicher Anpassung opfern. Deutschland bleibt nur stark, wenn die arbeitende Mitte gestärkt wird – nicht, wenn sie die Zeche zahlt.“

25.03.2026 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

Neuwahl des AfA-Vorstands auf der AfA-Landesdelegiertenkonferenz

 

Am Samstag, 14. März hat sich die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeit) in Stuttgart zu ihrer Landesdelegiertenkonferenz (LDK) getroffen. Im Mittelpunkt stand die inhaltliche Positionierung der AfA, die Neuwahl des Landesvorstands sowie die Diskussion über die Lage in der SPD nach der Landtagswahl vom 8. März 2026.

Daniel Sauerbeck, Landesvorsitzender der AfA, hebt hervor: „Auf unserer LDK haben wir wieder festgestellt, wie stark unsere Herzen für eine Sozialdemokratie im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer schlagen. Sie wünschen sich eine offenere und diskussionsfreudigere SPD. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit ist überzeugt: eine echte Erneuerung kann nur von unten gelingen. Eine Resolution der Arbeitsgemeinschaft wurde einstimmig beschlossen.“

Inhaltlich konnte die AfA mit ihrem Leitantrag „Gute Arbeit im Ländle: Arbeit sichern – Standort halten – in Zukunft investieren“ deutlich hervorheben, was wir nun von der kommenden Landesregierung fordern: eine Stärkung der Tarifbindung und Mitbestimmung, Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur und die Einbeziehung der Beschäftigten und Gewerkschaften in die Gestaltung des Wandels der Industrie. An die Unternehmen geht der Appell Verantwortung für Arbeitsplätze und Standorte im Ländle zu übernehmen und mit den Beschäftigten an Zukunftskonzepten zu arbeiten.

Mit 97 % Zustimmung wurde der Landesvorsitzender Daniel Sauerbeck, der Betriebsratsvorsitzender bei ZF Friedrichshafen AG, Standort Alfdorf ist, in seinem Amt bestätigt.

„Wenn wir wieder unsere Partei zu alter Stärke führen wollen, müssen wir wieder die Lebensrealitäten der arbeitenden Menschen in unserer Politik miteinbeziehen, das geschah in der Vergangenheit viel zu wenig.“ so Evelyne Gottselig vom Kreisverband Mannheim, stellvertretende Landesvorsitzende.

Gerri Kannenberg, Kreisverband Stuttgart, der als neuer stellvertretender Landesvorsitzender gewählt wurde, verdeutlicht: „Die AfA ist dran an den aktuellen Themen der Arbeitswelt. Ob es um Industriepolitik, Mitbestimmung, den Erhalt des 8-Stunden-Tags, faire Eingruppierung im öffentlichen Dienst oder um einen wirklich sozialen Sozialstaat geht, die AfA hat das inhaltliche Profil und wie es sich am Samstag gezeigt hat, auch die Genoss*innen, die für diese Inhalte streiten wollen und werden.“

Hier geht es zur Resolution: RESOLUTION

16.01.2026 in AG 60plus von SPD Karlsruhe

Politischer Aschermittwoch: Die Zukunft nicht verhageln. - Anpacken mit der SPD!

 

Traditionell lädt die AG60plus zum poltischen Aschermittwoch ein. Anläßlich der Landtagswahl am 8.März spricht
Katja Mast (MdB; Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales)  zu dem Thema:

Die Zukunft nicht verhageln. - Anpacken mit der SPD! 

Als Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis gestaltet Katja Mast die Zukunft der Menschen vor Ort in nächster Nachbarschaft zu Karlsruhe, als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales steht sie an der Schnittstelle zwischen Parlament und Bundesregierung.
 
Und auch für Baden-Württemberg will die SPD Zukunftsperspektiven eröffnen und es vor weiterer Stagnation bewahren. Unsere Kandidierenden für den Landtag Meri Uhlig und Adrian Keller werden anwesend sein.

Wann und wo? 
 
Mittwoch, 18. Februar 2026 um 10.00 Uhr 
im Restaurant Dionysos, Rudolf-Breitscheid-Straße 2 in Oberreut

 

05.12.2025 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

Aktiv im Betrieb – Sozis in die Betriebsräte!

 

AfA-Landesvorstand SPD Baden-Württemberg ruft auf:

Die Betriebsratswahlen 2026 stehen an. Grund genug für einen Aufruf an euch: Macht mit, Genossinnen und Genossen!

Mitbestimmung heißt: Gemeinsam entscheiden, Solidarität leben und sozialdemokratische Werte praktisch umsetzen. Demokratie endet nicht am Werkstor! Sie beginnt dort, wo Beschäftigte mitreden und Verantwortung übernehmen. Sie ist der Schlüssel zu Gerechtigkeit, Respekt und sozialem Fortschritt.

Mitbestimmung betrifft alles, was unseren Alltag am Arbeitsplatz prägt: Lohngerechtigkeit, Arbeitszeiten, Weiterbildung, Gleichstellung, Vereinbarkeit, Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz!

Wo Beschäftigte mitreden, läuft es besser – menschlicher, fairer, zukunftsfähiger! Ein Betriebsrat sorgt dafür, dass Interessen ernst genommen werden, Gesetze und Tarifverträge eingehalten werden, faire Bedingungen verhandelt werden und Ungerechtigkeiten abgebaut werden. So wächst zusammen, was zusammengehört: Vertrauen und Zusammenhalt im Betrieb. Mitbestimmung ist kein bloßer Verwaltungsakt – sie ist DER Motor für Innovation, gute Arbeit und Zufriedenheit.

In Betrieben ab fünf Beschäftigten ist ein Betriebsrat zu wählen! Nutzt die Wahlen 2026 als Signal gelebter Demokratie! Sprecht mit euren Kolleginnen und Kollegen, bildet Teams, teilt Informationen und stärkt den Mut zur Mitbestimmung. 

Werdet aktiv im Betriebsrat, Genossinnen und Genossen!

Unsere DGB-Gewerkschaften unterstützen euch mit Schulungen, rechtlicher Beratung und praktischen Tipps.

https://www.dgb.de/service/ratgeber/betriebsratswahlen/

 

Im Namen des AfA Landesvorstands

Daniel Sauerbeck, AfA Landesvorsitzender