Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Karlsruhe. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist eine Gruppe von sozialdemokratischen Betriebsrätinnen und Betriebsräten, Personalrätinnen und Personalräten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftlern und anderen, die sich innerhalb und außerhalb der SPD für die Interessen und Rechte von Arbeitnehmern einsetzen. Menschenwürdig leben und arbeiten, das ist unser Ziel. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns.

Für die AfA Karlsruhe

Regina Schmidt-Kühner, Peter Becker,

 

 

16.04.2026 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

1. Mai - AfA Baden-Württemberg unterstützt DGB-Aufruf unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite"

 

1. Mai – Tag der Arbeit

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ruft der DGB auch in diesem Jahr bundesweit zu Kundgebungen und Demonstrationen auf.

Die AfA Baden-Württemberg unterstützt diesen Aufruf und steht an der Seite der Beschäftigten: für gute Arbeit, sichere Jobs und faire Löhne.

Wir sagen klar:
✔ Arbeit darf nicht zur Ware werden
✔ Tarifbindung stärken statt Lohndumping
✔ Zukunft sichern durch Investitionen in Beschäftigung und Qualifizierung

Gemeinsam auf die Straße – für soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Arbeit!

1. Mai: Deine Stimme zählt. Deine Arbeit zählt.

AfA Baden-Württemberg unterstützt DGB-Aufruf unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026 unterstützt die AfA den diesjährigen Aufruf des DGB unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Damit setzt der Gewerkschaftsbund ein deutliches Zeichen für gute Arbeit, sichere Beschäftigung und soziale Gerechtigkeit in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

Die AfA Baden-Württemberg erklärt ihre ausdrückliche Unterstützung für diesen Aufruf. Als sozialpolitische Interessenvertretung innerhalb der SPD steht die AfA BaWü an der Seite der Beschäftigten und macht deutlich, dass die Zukunft der Arbeit nicht allein nach Profitinteressen gestaltet werden darf. „Im Mittelpunkt müssen die Menschen stehen, die täglich mit ihrer Arbeit den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes sichern. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so die AfA Baden-Württemberg.

Die AfA Baden-Württemberg fordert in diesem Zusammenhang:

  • Stärkung der Tarifbindung und flächendeckende Tarifverträge
  • Sicherung und Ausbau von Arbeitsplätzen in Industrie, Pflege und Dienstleistung
  • Massive Investitionen in Qualifizierung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung
  • Eine sozial gerechte Gestaltung von Digitalisierung, Transformation und Energiewende

Der 1. Mai bleibt aus Sicht der AfA BaWü ein zentraler Kampftag der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Solidarität, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit.

16.04.2026 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

Geplante Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind sozialpolitischer Rückschritt

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Baden-Württemberg (AfA Baden-Württemberg) kritisiert die aktuell diskutierten Reformüberlegungen zur gesetzlichen Krankenversicherung und insbesondere die geplante Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall scharf.

Nach Berichten aus Koalitions- und Regierungskreisen wird im Rahmen einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung unter anderem eine Reduzierung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall geprüft, darunter auch eine mögliche Verkürzung der bisherigen sechswöchigen Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber sowie weitergehende Einschränkungen bei der Kostenübernahme im Krankheitsfall.

AfA Baden-Württemberg: Krankheit darf nicht zum finanziellen Risiko werden

Die AfA Baden-Württemberg warnt davor, die finanzielle Absicherung von Beschäftigten im Krankheitsfall aufzuweichen. Die Lohnfortzahlung von 100 Prozent für bis zu sechs Wochen ist ein zentraler sozialstaatlicher Schutzmechanismus und Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität.

„Wer krank ist, muss sich auf Genesung konzentrieren können – ohne Angst vor Einkommensverlusten. Eine Kürzung der Lohnfortzahlung würde genau das Gegenteil bewirken“, erklärt die AfA BaWü.

Falsche Prioritäten in der Reformdebatte

Die derzeitige Debatte über die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird nach Einschätzung der AfA Baden-Württemberg zu stark auf Kostensenkung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verengt. Statt soziale Leistungen zu kürzen, müssten strukturelle Ursachen der Finanzierungsprobleme in den Blick genommen werden – etwa Preisentwicklungen im Gesundheitswesen, Effizienzdefizite und eine gerechtere Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Belastung der Beschäftigten steigt bereits

Bereits jetzt steigen die Krankenkassenbeiträge für Versicherte in vielen Bereichen spürbar. Gleichzeitig verzeichnen Arbeitgeber wachsende Kosten durch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die zuletzt auf rund 82 Milliarden Euro jährlich geschätzt wurden. Diese Entwicklung darf jedoch nicht einseitig zulasten der Beschäftigten „gelöst“ werden.

AfA Baden-Württemberg fordert soziale Ausrichtung der Reform

Die AfA BaWü fordert die politisch Verantwortlichen auf, die geplante Reform der Krankenversicherung sozial gerecht auszugestalten:

  • Keine Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Stärkung der solidarischen Finanzierung der GKV
  • Fokus auf gerechte Einnahmeseite statt Leistungskürzungen
  • Schutz von Beschäftigten vor zusätzlichen finanziellen Risiken bei Krankheit

Fazit

Eine moderne Gesundheitspolitik darf nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stattfinden. Die AfA Baden-Württemberg wird sich entschieden gegen jede Absenkung sozialer Schutzrechte im Krankheitsfall einsetzen.

Die AfA fordert die SPD auf, sich gegen den Vorschlag der CDU zu stellen!

01.04.2026 in Aktuelles von AfA Baden-Württemberg

PM des AfA-Bundesvorstands: Keine Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten – AfA zieht klare Linien

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) in der SPD warnt eindringlich vor Reformansätzen, die zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen. Anlässlich der von Lars Klingbeil vorgestellten wirtschafts- und sozialpolitischen Agenda macht die AfA deutlich: Modernisierung und Wachstum dürfen nicht mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten, längeren Arbeitszeiten oder einer Aushöhlung des Sozialstaats erkauft werden.

„Deutschland braucht Investitionen, industrielle Stärke und Entlastung für die arbeitende Mitte – darin sind wir uns einig. Aber wer glaubt, Wachstum durch mehr Druck auf Beschäftigte zu erzeugen, verkennt die Realität in den Betrieben“, erklärt Cansel Kiziltepe, Bundesvorsitzende der AfA. „Nicht die Beschäftigten haben dieses Land in die Krise geführt. Sie halten es Tag für Tag am Laufen.“

Die AfA kritisiert insbesondere Vorschläge zur Ausweitung befristeter Beschäftigung, zur Verlängerung der Arbeitszeit sowie rentenpolitische Modelle, die faktisch auf Kürzungen hinauslaufen. Diese Ansätze widersprechen nicht nur der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, sondern auch zentralen sozialdemokratischen Grundsätzen. „Arbeitszeit ist Lebenszeit. Mehrarbeit darf niemals die Antwort auf politische Versäumnisse sein“, so Cansel Kiziltepe.

Klar positioniert sich die AfA gegen jede Form der Prekarisierung: Kündigungsschutz, Tarifbindung und der Anspruch auf sichere Beschäftigung sind für die Sozialdemokratie nicht verhandelbar. Öffentliche Aufträge dürfen nach Auffassung der AfA nur an Unternehmen vergeben werden, die tarifgebunden sind und Standortgarantien abgeben.

Zugleich unterstützt die AfA ausdrücklich das Ziel, 95 Prozent der Beschäftigten steuerlich zu entlasten. „Diese Entlastung muss jedoch gerecht finanziert werden – durch hohe Einkommen, große Vermögen und Übergewinne, nicht durch Kürzungen bei Sozialleistungen oder der öffentlichen Daseinsvorsorge“, betont Cansel Kiziltepe.

Eine Reform des Sozialstaats könne nur solidarisch gelingen. Rentenkommissionen ohne Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen seien nicht akzeptabel. „Die AfA steht fest an der Seite der DGB-Gewerkschaften. Reformen müssen gemeinsam mit denen entwickelt werden, die die Interessen der Beschäftigten vertreten“, so die AfA-Vorsitzende.

Abschließend macht die AfA deutlich: „Die SPD darf ihre sozialdemokratische Seele nicht dem Primat wirtschaftlicher Anpassung opfern. Deutschland bleibt nur stark, wenn die arbeitende Mitte gestärkt wird – nicht, wenn sie die Zeche zahlt.“

25.03.2026 in Pressemitteilungen von AfA Baden-Württemberg

Neuwahl des AfA-Vorstands auf der AfA-Landesdelegiertenkonferenz

 

Am Samstag, 14. März hat sich die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeit) in Stuttgart zu ihrer Landesdelegiertenkonferenz (LDK) getroffen. Im Mittelpunkt stand die inhaltliche Positionierung der AfA, die Neuwahl des Landesvorstands sowie die Diskussion über die Lage in der SPD nach der Landtagswahl vom 8. März 2026.

Daniel Sauerbeck, Landesvorsitzender der AfA, hebt hervor: „Auf unserer LDK haben wir wieder festgestellt, wie stark unsere Herzen für eine Sozialdemokratie im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer schlagen. Sie wünschen sich eine offenere und diskussionsfreudigere SPD. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit ist überzeugt: eine echte Erneuerung kann nur von unten gelingen. Eine Resolution der Arbeitsgemeinschaft wurde einstimmig beschlossen.“

Inhaltlich konnte die AfA mit ihrem Leitantrag „Gute Arbeit im Ländle: Arbeit sichern – Standort halten – in Zukunft investieren“ deutlich hervorheben, was wir nun von der kommenden Landesregierung fordern: eine Stärkung der Tarifbindung und Mitbestimmung, Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur und die Einbeziehung der Beschäftigten und Gewerkschaften in die Gestaltung des Wandels der Industrie. An die Unternehmen geht der Appell Verantwortung für Arbeitsplätze und Standorte im Ländle zu übernehmen und mit den Beschäftigten an Zukunftskonzepten zu arbeiten.

Mit 97 % Zustimmung wurde der Landesvorsitzender Daniel Sauerbeck, der Betriebsratsvorsitzender bei ZF Friedrichshafen AG, Standort Alfdorf ist, in seinem Amt bestätigt.

„Wenn wir wieder unsere Partei zu alter Stärke führen wollen, müssen wir wieder die Lebensrealitäten der arbeitenden Menschen in unserer Politik miteinbeziehen, das geschah in der Vergangenheit viel zu wenig.“ so Evelyne Gottselig vom Kreisverband Mannheim, stellvertretende Landesvorsitzende.

Gerri Kannenberg, Kreisverband Stuttgart, der als neuer stellvertretender Landesvorsitzender gewählt wurde, verdeutlicht: „Die AfA ist dran an den aktuellen Themen der Arbeitswelt. Ob es um Industriepolitik, Mitbestimmung, den Erhalt des 8-Stunden-Tags, faire Eingruppierung im öffentlichen Dienst oder um einen wirklich sozialen Sozialstaat geht, die AfA hat das inhaltliche Profil und wie es sich am Samstag gezeigt hat, auch die Genoss*innen, die für diese Inhalte streiten wollen und werden.“

Hier geht es zur Resolution: RESOLUTION

Termine

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18.04.2026 - 19.04.2026 AfA-Bundeskonferenz

01.05.2026 Kundgebungen zum 1. Mai

11.05.2026, 18:30 Uhr AfA-Landesvorstandssitzung

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