08.02.2023 in Allgemein von AfA Baden-Württemberg

Solidaritätsbekundung mit den Kolleg:innen der Deutschen Post AG

 

Liebe Kolleg:innen,

 

die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der SPD Baden-Württemberg unterstützt eure Forderung nach 15 % mehr Lohn.

Die Deutsche Post AG ist in den ersten Verhandlungsrunden auf eure Forderung nicht eingegangen, mit der Begründung, dass es kein Geld gäbe. Andererseits spricht der CEO Frank Appel davon, dass die ersten drei Quartale 2022 die erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte seien. Diesen Erfolg habt ihr, liebe Kolleginnen und Kollegen erzielt. Mit einem Gewinn von 8 Mrd. Euro im letzten Jahr und einem Tariflohn von mindestens 12,60 Euro ist die Forderung von 15 % mehr als gerechtfertigt.

Wir wissen, dass viele Kolleg:innen von Überlastung betroffen sind. Daher sind 15 % gerechtfertigt.  Wir wünschen euch viel Kraft beim Streik.

Wir solidarisieren uns mit euch im Arbeitskampf.

08.02.2023 in Allgemein von AfA Baden-Württemberg

Solidaritätsbekundung mit den Kolleg:innen des öTV

 

Liebe Kolleg:innen,

 

die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der SPD Baden-Württemberg unterstützt eure Forderung von 10,5 % mehr Lohn.

Die Energiekrise führte zu einer erhöhten Inflation, Lebensmittel- und Gaspreise sind stark gestiegen. Daher ist es vollkommen gerechtfertigt, eine Forderung von 10,5 % aufzustellen.

Die kommunalen Arbeitgeber sind in der ersten Verhandlungsrunde auf eure Forderung nicht eingegangen. Dabei arbeiteten im Jahr 2022 bei Kommunen in Baden-Württemberg rund 236.000 Angestellte. Etwa 67 Prozent dieser Kolleg:innen sind Frauen. Diese verrichten eine großartige Arbeit für viele Bürger:innen. Egal ob es um das neue Bürgergeld geht, Anträge auf Arbeitslosengeld, Wohngeld oder sonstige behördliche Vorgänge wie Ausstellung von Personalausweisen. Jeden Tag leisten sie eine gute Arbeit. Aber vor allem mit dem Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine und die Ankunft der ukrainischen Geflüchteten haben die Kolleg:innen vorzügliche Arbeit geleistet unter hohem Zeit- und Leistungsdruck.

Daher solidarisieren wir uns mit euch im Arbeitskampf und wünschen euch viel Erfolg, die 10,5 % durchzusetzen.

16.11.2022 in Allgemein von AfA Baden-Württemberg

Solidaritätserklärung

 

Die AfA Baden-Württemberg erklärt sich solidarisch und steht an Eurer Seite im Kampf für 8 Prozent mehr Lohn für rund 436.000 Mitglieder in Baden-Württemberg. Wir verfolgen eure selbstbewussten Tarifauseinandersetzungen und die Warnstreiks im gesamten Bundesgebiet sehr genau.

Wir stehen hinter den rund mehr als 200.000 Beschäftigten, die bereits in der ersten Woche nach Ende der Friedenspflicht sich an Warnstreiks beteiligt haben.


Wir stehen vollkommen hinter eurer Forderung der 8 Prozent mehr Lohn. Eine vom Arbeitgeberverband Südwestmetall kurz vor Ende der Friedenspflicht angebotene Einmalzahlung in Höhe von 3.000 Euro ist bei der aktuellen Inflation und den gestiegenen Preisen, beispielweise bei Lebensmitteln oder Energie, absolut nicht nachvollziehbar. Die hohen Lebenshaltungskosten werden hoch bleiben. Hier hilft nur eine prozentuale, dauerhaft geltende Lohnerhöhung. Eine Einmalzahlung von 3.000 Euro für 30 Monate würde faktisch nur eine Erhöhung für die nächsten 30 Monate von 100 Euro bedeuten, somit im Durchschnitt nur 2 Prozent.


Wir sind mit Euch solidarisch und unterstützen Euch, egal ob in Teningen, Waldkirch oder in Stuttgart-Zuffenhausen: „Wer die Preise kennt, will 8 Prozent.“


Im Namen der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit Baden-Württemberg senden wir euch unsere solidarischen Grüße. Wir stehen auf eurer Seite!

01.07.2022 in Allgemein von AfA Baden-Württemberg

Solidaritätserklärung EvoBus

 

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

 

die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg solidarisiert sich mit der Belegschaft und dem Betriebsrat der EvoBus GmbH an den Standorten Mannheim und Neu-Ulm.

 

Seit Jahren sind die Beschäftigten durch Neustrukturierungen, Umfirmierungen und drohenden Stellenabbau enormen Belastungen ausgesetzt. Trotz des großen Engagements von Betriebsrat und IG Metall konnte nicht verhindert werden, dass der Rohbau des Reisebusses nach Tschechien verlagert wurde. Die daraus resultierenden Qualitätsprobleme hat die Belegschaft an den deutschen Standorten stets mit ihrer Nacharbeit ausgebügelt.

Obwohl angesichts unterbrochener Lieferketten bei vielen Betrieben ein Umdenken einsetzt, soll künftig die komplette Rohbau-Produktion nach Tschechien verlagert werden. Dadurch sind die gesamten Standorte in Gefahr. Vom angekündigten Arbeitsplatzabbau sind rund 1.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen.

 

Die AfA Baden-Württemberg unterstützt Euch in Eurem Kampf gegen Arbeitsplatzabbau und für eine Zukunft der Beschäftigten in Mannheim und Neu-Ulm. Wir stehen solidarisch an Eurer Seite und wünschen Euch viel Kraft und Erfolg!

28.04.2022 in Allgemein von AfA Baden-Württemberg

ZUSAMMENHALT UND VERANTWORTUNG

 

Aufruf der AfA Baden-Württemberg zum 1. Mai 2022

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg in der Ukraine markiert eine Zeitenwende. Dieser Krieg ist auch ein Angriff auf Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa. Diese Bedrohung erfordert entschlossenes Handeln, ebenso wie Umsicht. Deutschland unterstützt die Ukraine auf vielfältige Weise: humanitär, wirtschaftlich und durch Waffenlieferungen. Wir sind froh, dass im Kabinett Frauen und Männer Verantwortung tragen, die solche schwierigen Entscheidungen genau abwägen und die Konsequenzen nicht aus den Augen verlieren, stets in enger Abstimmung mit unseren internationalen Partnern.

Die Auswirkungen dieses Krieges sind auch bei uns deutlich zu spüren. Das merken wir nicht zuletzt an steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten. Die Bundesregierung hat schnell und unbürokratisch reagiert und ein Entlastungspaket geschnürt. Insbesondere der Familienzuschuss, die Energiepreispauschale, die Einmalzahlung für Menschen mit wenig Geld und die Energiesteuersenkung werden eine spürbare und kurzfristige Entlastungswirkung haben. Auch die Bezieher:innen von Sozialleistungen sollen mit einem erneuten Zuschuss auf den Regelsatz entlastet werden.

Wir machen Politik für eine Gesellschaft des Respekts. Respekt bedeutet auch, von seiner Arbeit leben zu können. Deshalb wird der Mindestlohn ab Oktober auf 12 Euro steigen. Davon profitieren Millionen Menschen in ganz Deutschland. Darunter sind vor allem viele Frauen und viele Menschen in Ostdeutschland, wo der Niedriglohnbereich aufgrund mangelnder Tarifbindung besonders groß ist. Denn bessere Löhne bedeuten auch bessere Renten.

Um die Herausforderungen unserer Zeit zu gestalten, brauchen wir eine starke Mitbestimmung. Gute Arbeit, nachhaltigen Wohlstand und sozialen Fortschritt gibt es nur mit einem Ausbau der Arbeitnehmerrechte. Nehmt die Gelegenheit wahr und beteiligt Euch an den in den nächsten Wochen in zahlreichen Betrieben stattfindenden Betriebsratswahlen!

Klar ist: Frieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt sind kein Selbstläufer, sondern müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden.

Lasst uns daher am 1. Mai gemeinsam mit den Gewerkschaften auf die Straßen und Marktplätze gehen und ein sichtbares Zeichen für ein solidarisches Miteinander und eine gerechte und friedvolle Zukunft setzen!

Lesen Sie hier den Aufruf des AfA-Bundesvorstands zum 1. Mai

Termine

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24.04.2024, 19:00 Uhr SPD Grötzingen Vortrag über die Karlsruher Energiepolitik
von Dr. Anton Huber, Stadtrat

24.04.2024, 19:00 Uhr SPD Grötzingen Vortrag und Diskussion
"Was bedeutet der Energieplan für Grötzingen?" Vortrag und Diskussion mit Anton Huber

04.05.2024, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr SPD Grötzingen Flohmarkt für Kinder

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